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Gala der erzgebirgischen Originale -Mundartsänger Hans Soph

Samstag, 21.09.2019, 14.30 Uhr

Tickets:

http://tickets.vibus.de/shop/-/Aue/Kulturhaus_Aue/Gro%c3%9fer_Saal/Gala_der_erzgebirgischen_Originale/-/00100279000000/vstdetails.aspx?VstKey=10027900000411003

 

„Aus Tradition modern“ präsentiert sich das Erzgebirgsensemble Aue im 56. Jahr seines Bestehens mit Sängern, Musikern, Tänzern und dem erfolgreichen Nachwuchsbereich unter Leitung von Steffen Kindt. Seit 30 Jahren steuert der Schwarzenberger, der in Stollberg geboren ist und in Aue aufwuchs, das Flaggschiff des erzgebirgischen Brauchtums.
Zu den Besonderheiten seiner Arbeit gehört zudem die Veranstaltungsreihe „Gala der erzgebirgischen Originale“, die bis zu zweimal im Jahr ins Kulturhaus Aue einlädt. Bekannten Erzgebirgern, zu denen unter anderem Anton Günther, Willy Kaltofen, Arthur Schramm gehören, wird in dieser Veranstaltungsreihe meist postum der rote Teppich ausgerollt. Auch legendäre erzgebirgische Gruppen, wie die Zschorlauer Nachtigallen und die Calderellis waren schon Thema in diesen Galas.
In diesem Jahr, am 21. September ab 14.30 Uhr, wird sich alles um den im böhmischen Erzgebirge geborenen Mundartsänger Hans Soph drehen. „Er hätte in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag gefeiert. Hans Soph gehört neben Anton Günther zu den bedeutendsten Mundartsängern des Erzgebirges, hat seine Linder auch auf Liedpostkarten verbreitet.“
Aus seiner Feder stammen bekannte Lieder, wie „Mei Haamit lässt mich grüßen“, „De Balgenharmeinie“ und „O, du mei Erzgebirg“, aber auch andere, die es lohnt, vor dem Vergessen zu bewahren, betont Steffen Kindt. Neben dem Erzgebirgsensemble Aue werden zur Gala u.a. auch Zithersolist Thomas Baldauf, die Sängerinnen Madeleine Wolf mit Tochter Laura (Bimmelbah` Musikanten) sowie Gerda Agten mitwirken, die mit dem „Rutschwanz“ (Frühgahr, wenn es Schwalble kumme), eines seiner bekanntesten Lieder darbieten wird.
Zu den weiteren Gästen gehört der Sänger und ehemaliger Radiomoderator Stephan Malzdorf aus Zwickau. „Gerade im EZV Zwickau hat man sich sehr um das Schaffen von Hans Soph gekümmert. Soph lebte ja von 1902 bis zu seinem Tod 1954 in der Stadt.“
So wird es viel Musik in dieser Gala geben, aber auch geschichtliche Hintergründe und Episoden. „Mir ist dabei die Beziehung zur Gegenwart wichtig. Die Geschichtsaufarbeitung ist eine Stärke der Veranstaltung.“
Steffen Kindt und seine Mitstreiter möchten mir den Veranstaltungen junge Leute erreichen und Klischees entstauben. „Das Ganze natürlich mit viel Verantwortung dem damals Geschaffenen gegenüber“, so der Regisseur.